142 dem Beſenbinder, ihnen den gehabten Angſttraum mitzu⸗ theilen und ſie aufzufordern, mit ihm an das Aufſuchen der über die Verabredung lange außenbleibenden Sternbuben zu gehen. Seine Erzählung verſetzte den Jackel in eine um ſo größere Angſt, als er bei ſeinem Beſuche der Erlen⸗ mühle das gefährliche Ried in deren Nähe hatte erwähnen hören und die Sternbuben bei ihrem beabſichtigten Gange nach der Erlenmühle möglicherweiſe in das Ried gerathen ſein konnten. Der ganz natürliche Gedanke, daß, wenn Feuerig's gehabter Traum kein bloßes Trugbild geweſen ſei, jede Bemühung, die Sternbuben aus der gedroheten Gefahr zu retten, zu ſpät komme und darum eine vergeb⸗ liche ſein müſſe, hielt die drei Väter nicht ab, ſo bald als möglich ihren Weg nach der Erlenmühle anzutreten.
Während Jackel, Peterle und Feuerig ſchweren Herzens“ dahin wandern und ihre Weiber mit noch ſchwereren Herzen zurücklaſſen, wendet ſich der Leſer den nach der Erlenmühle trottelnden Sternbuben wieder zu.
Das zwölfte Kapitel.
Das Ried. 4
6 Wie ein geſchlagener Feind, der muthlos und ſtill ſein 6 Heil in der Flucht ſucht, verfolgten die Sternbuben den
ſchmalen Pfad von Erlbach nach der Erlenmühle. Sie


