Ach ja! die Erlenmühle! Wenn ſie nur ſchon dort ge⸗ weſen wären! Im Geiſte erblickten ſie bereits die dampfende Suppenſchüſſel auf dem Tiſche und ſich daran ſitzen. Ja, dann wollten ſie wieder gar freudig ihr: He ja, he ja! es muß gelobet ſein!“ herſingen, anſtatt daß ſolches zuletzt weinerlich und wie von ſterbenden Lippen erklungen war. RNun, das Schwerſte war ja überſtanden und nur noch das kleinſte Stück Wegs zurückzulegen! Aber ſo manches Schiff iſt nach langer, gefahrvoller Seefahrt zuletzt im Angeſicht des ſichern Hafens eine Beute der ſalzigen Wellen ge⸗ worden.
In der Nacht dieſes Sonnabends hatte der Vater Han⸗ ſels in Lug einen ſchweren Traum. In weiter Ferne er⸗ blickte er ein unüberſehbares Schneefeld, über welches die
drei Sternbuben dahinſchritten. Voran Jürgele mit dem
ſich drehenden Sterne, in der Mitte Baſtian und am Ende ſein Hanſel mit den ſtraffen Brotſäcklein an der Seite. Immer tiefer und tiefer verſanken beim Weiterſchreiten die Sternbuben in den Schnee, ſo daß zuletzt nur noch der drehende Stern und die Köpfe der kleinen Wanderer über demſelben ſichtbar waren. Zuletzt tauchten auch die drei Knabenköpfe unter und nur noch der Stern blieb oben und drehte ſich eifriger, gleichſam als wolle er Hülfe für ſeinen Träger und deſſen Gefährten herbeiwinken. Da machte ſich Holz-Feurig auf, ſein Kind und die beiden anderen Sternbuben zu erretten. Aber er ging und ging, ohne doch vorwärts zu kommen und ohne jenes Schneefeld zu er⸗ reichen. Es war ihm, als halte ihn eine unſichtbare Ge⸗
walt feſt gebannt, ſo ſehr er auch ſeine Beine und Arme
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