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Stern, Stab und Pfeife / von Gustav Nieritz
Entstehung
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ladenden Förſtersfamilie ihre Sternbubenrolle zu ſpielen, bei welcher Gelegenheit Meta ihren Weihnachtsbaum, zur Erhöhung der Freude, nochmals in Kerzenglanz erſchim⸗ mern laſſen zu wollen, angelobte.

Ungeachtet des ungewohnten, die ganze Nacht hindurch währenden Getöſes in der Mühle, ſchliefen die Sternbuben einen wahren Todtenſchlaf und würden ſelbſt durch Ge⸗ ſchützdonner nicht aufzuwecken geweſen ſein. Deſto mun⸗ terer waren ſie am andern Morgen, wo ein warmer Trank von echtem Kaffee und mächtige Stücke von roſinenreichen Weihnachtsfladen auf's Neue ſie erquickten und zur vorha⸗ benden Wanderung ſtärkten.

Dankend und fröhlich zogen ſie fort und faſt aus jedem Fenſter der Mühle ſchaute ihnen ein freundliches Geſicht nach. Gern hätten die Sternbuben ihre Kronen zum Abſchiede geſchwenkt, wie man mit Hüten und Mützen zu thun pflegt, wenn ſie ſolches mit dem wandelbaren Kronenſtoff hätten wagen dürfen. Dagegen ließ Jürgele deſto anhaltender und raſcher ſeinen Stern ſich drehen und noch aus weiter Ferne ſendeten die Sternbuben den Freudenruf nach der gaſtfreien Erlenmühle zurück:„He ja, he ja! gelobet muß es ſein!“