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Hanſel jetzt mit ſeinem Leinſäcklein that, wie Baſtian den Anfang mit ſeinem Beutel gemacht hatte. Da kamen kleine und größere Brotſtücken, einzelne Semmelwecken, Wurſt⸗ endchen, halbe und ganze Quargkäſe, etliche Aepfel, rohe⸗ Kartoffeln, drei Zwiebeln, zwei kleine Speckſtückchen und ähnliche Gegenſtände zum Vorſchein. Anſtatt über die Schwere der täglich ſich mehrenden Laſt zu murren, freuten ſich deren Träger im Gegentheil über dieſelbe. Und die Müllersleute freuten ſich wiederum, daß ſie den armen Sternbuben eine mit großem Danke erkannte Bewirthung hatten darbieten können und bedeuteten ihr Töchterlein, in eben dem Maaße wie die Sternbuben, das ungleich größere Gute zu erkennen, welches ihr unverdienterweiſe der gütige Gott bisher beſchert hatte.
Die Nachricht, welche Veronel über die Zuſtände in Lug von den Sternbuben erhielt, erfüllte ſie mit großer Wehmuth und dem lebhaften Wunſche, nach ihren Kräften zur Milderung der älterlichen und geſchwiſterlichen Noth beizutragen. Wenn ſie nur mehr noch als ihre aufgeſpar⸗. ten Eßmittel hätte dem Jürgele mitgeben können! Der Letztere dagegen gab jetzt keinem trüben Gedanken mehr Raum, ſondern freute ſich ſchon im Geiſte über die großen und freudigen Augen, welche Vater, Mutter, Hinz und— Kunz über den gücklichen Erfolg ihrer Wanderung machen würden. Mit Zuſtimmung der wackeren Müllersleute be⸗ ſchloſſen die Sternbuben, den Freitag und Sonnabend noch in der Umgegend umherſingend zuzubringen, am Abende des Sonnabends wieder in der Mühle einzutreffen, den Sonntag daſelbſt auszuruhen und nebenbei vor der einzu⸗


