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ſich nach dem Alter der Eſſer richtete. Als Frau Jackel mit lauter Stimme hinausrief:„Zum Eſſen!“ kamen die beiden kleinen Jackel's, Hinz und Kunz, jubelnd hereinge⸗ ſprungen und nahmen ihre Plätze am Tiſche ein. Bevor aber der fünfjährige Hinz ſeinen Löffel erfaßte, faltete er erſt die Hände und betete mit lallender, jedoch vernehmen⸗
der Stimme:„Komm', Herr Jeſus, ſei unſer Gaſt, und ſegne, was du beſcheret haſt. Amen!“
Niemand von der Familie dachte an eine Unſchicklich⸗ keit, daß man den Herrn Himmels und der Erden, den König aller Könige, als Gaſt in eine elende Hütte und zu einem Mahle einlud, über welches der niedrigſte königliche Diener verächtlich hinweggeſehen und unverhohlen ſeinen Widerwillen geäußert haben würde. Es geſchieht wohl heutzutage, daß zuweilen ein König oder eine Königin ein öffentliches Kranken⸗, Armen⸗, Zucht⸗ oder anderes gemein⸗ nütziges Haus beſucht und von dem daſelbſt bereiteten Eſſen koſtet. Aber theils ſind die Beamten eines ſolchen Hauſes vorher ſchon von dem ihnen zugedachten hohen Beſuche unterrichtet worden, theils iſt das Eſſen dort in der That von weit vorzüglicherer Beſchaffenheit als das der armen Leute, ſo daß ein einziger, kleiner Koſtebiſſen eben keine. große Ueberwindung koſtet. Schwerlich aber dürfte ſich ein Monarch ſo tief erniedrigt haben, daß er in die niedere, mit mancherlei übeln Dünſten geſchwängerte Hütte getreten, ſeinen Sitz auf der harten Holzbank ein⸗ und den hölzernen Speiſelöffel zur Hand genommen hätte, um gemeinſchaftlich mit der Holzſchuhmacherfamilie einen Grützebrei zu ver⸗
zehren, den er von ſolcher Beſchaftnheit noch nie zu Geſicht
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