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Stern, Stab und Pfeife / von Gustav Nieritz
Entstehung
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deſſen Alter zwiſchen demjenigen Jürgele's und Baſtian's ſtandWillſt du zu uns und dieſe Stiefeln verhandeln? Woher haſt du ſie? Laß einmal ſehen!

Jürgele bemächtigte ſich des Stiefelpaares und begann deſſen Beſchaffenheit mit einer Kennermiene zu unterſuchen.

Nicht war? derbes Rindleder das? ſprach Feuer⸗ Hanſel, deſſen eigentlicher VaternameFeuerig in jener Weiſe von den Lugern abgekürzt wurde.Das giebt manches Paar Oberleder zu Holzſchuhen her. Zehn Kreu⸗ zer wenigſtens, ſollte ich meinen, ſind dieſe Stiefeln unter Brüdern werth.

Nicht fünf! verſetzte Jürgele verächtlich und gab die Stiefeln zurück.Der Ochs, von deſſen Fell dieſe Schäfte gemacht worden ſind, iſt anno eins geboren und darum das Leder zu nichts mehr nütz. Sieh' nur dieſe durch und durch gehenden Löcher, Brüche und Sprünge, mein gutes Hanſel! Und fühle dieſe dünnen Stellen, die jetzt nur noch durch die dicke Schuhſchmiere überklebt werden. Dieſe Stiefeln haſt du im Straßengraben gefunden, wohin ſie ein armer Bettel⸗ mann, der ſie zu nichts mehr brauchen konnte, von ſich ge⸗ 5 worfen hat.

Daß Jürgele die Wahrheit errathen hatte, erſah man an dem Entfärben Hanſel's, welcher auch der Behauptung

Jürgele's nicht widerſtritt, ſondern verlegen antwortete: 1Ich werde ja hören, was dein Vater für die Stiefeln 3 geben will. Er iſt doch daheim?

Ja! ſprach Jürgeleaber mir ſollſt du einen Ge⸗ fallen thun. Laß den einen Stiefel hier und biete nur den andern meinem Vater zum Kauf an. Was er dir dafür