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rief den vorausgehenden Baſtian herbei. Nachdem dieſer zu dem Trupp getreten war, begann Jürgele mit feierlicher Stimme zu ſeinen Schulkameraden, indem er auf den ſtill und erwatungsvoll vor ſich hinblickenden Baſtian zeigte: „Dieſer hier iſt mein Freund. Merkt euch das! Wer ihn neckt, ſchimpft, wirft, ſchlägt oder ſonſt beleidigt, hat es mit mir zu thun. Wonach zu richten! Adjes Die Knaben zerſtreuten ſich und Jürgele geleitete ſeinen Freund Baſtian bis zu deſſen Wohnung. „
Das zweite Kapitel.
Das Beiſpiel und gute Vorſätze.
Das Gebirgs⸗ und Walddorf Lug beſaß keine reichen, ja nicht einmal begüterte Bauern mit Aeckern und Wieſen, mit Feldbau und Viehzucht. Darum nährten ſich ſeine armen Bewohner von Handarbeit, die ſie entweder in anderen Dörfern, oder im Walde oder daheim verrichteten. Das Letztere that Jürgele's Vater Jackel, welcher, wie bereits er⸗ wähnt worden, ein Holzſchuhmacher war, und Baſtian's Vater, der Beſenbinder. Beide Männer machten ſich um die Bewohner Lug's verdient. Wegen des unaufhörlichen und nicht ſelten bodenloſen Schmuzes durften Jackels Holz⸗ ſchuhe und Holzpantoffeln in keiner Hütte Lug's fehlen, eben ſo wenig wie Peterle's Arbeit, welcher man die Rein⸗ lichkeit der Wohnungen, wie die Herzensreinigkeit der grö⸗


