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Stern, Stab und Pfeife / von Gustav Nieritz
Entstehung
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Haupt gebettet hatte. Trotz der Entfernung erſah man, daß das Weib von krampfhaften Zuckungen befallen war, hörte man ſelbſt ihr ſchmerzliches Wimmern und Aechzen.

Näther⸗ Hanſens Mutter! ſprach Jürgele leiſe und tief erſchüttert.Eben hat ſie ihren Sohn, ihr einziges Kind, vorbeibringen ſehen!

Alle begriffen und fühlten die Grih⸗ des Schmerzes der armen Mutter, welcher bei dem Anblick ihres verbrecheriſchen Sohnes ein zweiſchneidiges Schwert durch das Herz ge⸗

drungen war. Stumm wanderten die Knaben weiter und

erſt, nachdem ſie das Weib aus dem Geſicht verloren hatten, hob Jürgele zu den beiden Knaben an, welche das Räuberhandwerk ſo reizend ausgemalt hatten:Nun Stümer⸗Karl und Künzel⸗Ernſt, habt ihr jetzt noch Luſt zum Räuberhauptmann? Habt ihr die Verwünſchungen ſchon wieder vergeſſen, welche bei dem Begräbniſſe des fremden Leinwandhändlers unten in Münſter ausgeſtoßen wurden, welchen Näther⸗Hans im Walde todtgeſchlagen und beraubt hatte? Bildet ihr euch ein, daß man euch ruhig im goldgeſtickten Sammetrocke einhergehen oder in der Höhle ſitzen laſſen würde? Sagte nicht der Herr Schulmeiſter vorhin, welchen Sitz man für Näther⸗Hans bereit machen würde? Wollt ihr, daß eure Mutter ſich eben ſo um euch härme, wie dort Frau Näther an ihrer Thürpfoſte?

Die Knaben blieben die Antwort auf dieſe Anſprache ſchuldig. Man gelangte jetzt an eine Stelle, wo ſich der Trupp auflöſen und Jeder abgeſonderten Weg ein⸗ ſchlagen ſollte.

Wartet noch einen augtniereſayt Jürge und