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ſetzt, daß es in der eben beſchriebenen Weiſe ausgeübt werden könnte. Die wohlgemeinte Warnung des Schulmeiſters ſchien bei der leichtfinnigen Jugend rein in den Wind ge⸗ ſprochen zu ſein. Nur der offenſte und geweckteſte Kopf unter ihnen Allen, Jackels Jürgele, ſchüttelte den Kopf, ſagte aber weiter nichts dazu.
„Da geht unſer kleiner Petz!“— lenkte ein Knabe das Geſpräch auf den einſam dahin wandernden Baſtian.„Un⸗ ſere Theermäſte! Baſtian! Baſtian!“ höhnte er laut— „hat Hoſen an, hinten und vorn ein Knöpfli d'ran. Wiede⸗ hopf, Wiedehopf, haſt einen leeren Kopf und Topf! Was rennſt du Pechhengſt ſo allein dahin? Komm' her, wir wollen dir den Willkommen geben.“
Als Baſtian dieſe Schimpfreden unbeachtet ließ und nur raſcher ſeinen Weg fortſetzte, ſo warf ihn ſein Verhöhner mit aufgerafften Erdklöſen, wovon einer den armen Bur⸗ ſchen an den Hinterkopf traf, was ihm einen Wehruf aus⸗ preßte. Darauf wendete ſich das größte unter den Mädchen um, blieb ſtehen und rief mit erzürnter Stimme den Knaben zu:„Schämt ihr euch nicht? Was hat euch der arme Ba⸗ ſtian in den Weg gelegt? Pfui der Heldenthat, wenn ſechs und mehr Buben über einen einzigen her ſind! Wie? auch du biſt dabei, Jürgele? Das hätt' ich dir nimmer zuge⸗ traut! Heißt das, gute Nachbarſchaft gehalten? O Jürgele! Jürgele!“
Dieſe Vorwürfe aus einem Mädchen⸗ und Schweſter⸗ munde übergoſſen den Holzſchuhmachersſohn mit einer hohen Schamröthe.„Laß Baſtian in Ruhe, Weidel⸗Franz!“ ſprach er finſter und ſtreng zu Baſtian's Kanonier.


