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Arche ward und allerlei Männlein und Fräulein in ſich aufnahm. Die Arche verwandelte ſich wiederum in einen Bienenſtock, in welchem das überlaute Geſumme ſeiner mun⸗ teren Inſaſſen auf kurze Augenblicke nur durch die ſchel⸗ tende Stimme des Schulmeiſters unterbrochen wurde. Eben ſollten ſich die plaudernden Kinderſtimmen zu dem üblichen Morgengeſange vereinen, als dieſes fromme Gebahren wegen des Eintritts eines Landmannes für einige Minuten hinausverſchoben werden mußte.
„Grüß' Euch Gott, Herr Schulmeiſter!“ hob der Mann an, indem er dabei einen Knaben von etwa zehn Jahren vor ſich hinſchob—„hier bring' ich Euch meinen Jungen, den Baſtian, wieder. Seit vorigen Herbſt iſt er bei meinem Bruder auf der Pechhütte in der Theerſiederei von Rieder⸗ grund geweſen. Ich hab' ihn aber wieder zurücknehmen müſſen, weil er dort gar keine. Schule hatte und kein Wört⸗ lein von dem richtigen Glauben zu hören bekam, ohne welchen uns ja doch die Himmelspforte verſchloſſen bleibt. Ich kann ſonſt meinen Kindern nichts mitgeben als Gottes Wort, und darum ſoll er fortan hier bleiben und Eure Schule be⸗ ſuchen, bis er flügge zum Fortfliegen wird.“
„Das iſt recht von Euch gedacht und geſprochen, Nach⸗ bar Peterle!“ entgegnete der Schulmeiſter.„Bleibt bei dieſem chriſtlichen Gedanken. Du aber, Baſtianel, ſei mir ſchön willkommen. Gieb' mir eine Patſchhand. Ei, biſt ja recht ſchüchtern worden! Schau' mich nur dreiſt an. Ich thue dir nimmer was, wenn du ſchön folgſt und fleißig lernſt. Na, wirſt dich ſchon wieder eingewöhnen. Wie aber ſteht's um dein Wiſſen? Kannſt du noch leſen,


