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ſollten. Das gewöhnliche Tiſchgeſpräch, zu welchem die Königin und deren Kinder kein Wort beitragen durften, handelte von den Soldaten und von zu machenden Erſpar⸗ niſſen.
„Wenn man,“ hob der heute mitſpeiſende Finanzminiſter Craup an,„an jeder Gamaſche die Zahl der Knöpfe um einen verringerte und die Länge des Zopfbandes um einen oder zwei Zoll kürzte, ſo würde ſchon ein Erkleckliches er⸗ ſpart.“
„Und dieſe erſparte Summe,“ höhnte der General Grumkow,„fügte man Euerm Einkommen hinzu. Nicht wahr, Craup, ſo iſt Euer Wille und Wunſch? Ich aber weiß einen weit beſſern Vorſchlag: gewöhnen wir den Sol— daten wie ſämmtlichen übrigen Staatsdienern das Eſſen ab! Und Ihr, Craup, geht uns Soldaten mit Euern Feder⸗ fuchſern zum guten Beiſpiele voran.“
„Recht ſo, Grumkow!“ lachte der Fürſt von Anhalt, „gut abgeführt unſern Finanzier, der, gänge es nach ſeinem Kopfe, das Heer in eine ſchöne Verfaſſung bringen würde.“
„Grumkow!“ mengte ſich der König jetzt in das Ge⸗ ſpräch,„Ihr werdet dafür ſorgen, daß bei der nächſten Heer⸗ ſchau die Profoße ſämmtlicher Regimenter mit recht anſehn⸗
ſehnlichen, in die Augen fallenden— Haarbeuteln verſehen ſind.“„
„Mit Haarbeuteln?“ fragten die drei höchſten Würden⸗ träger verwundert und einſtimmig.
„Mit Haarbeuteln!“ bejahte der König. „Mit Haarbeuteln? mit dieſer neueſten pariſer Mode,


