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„Wie tragen Sie ſich wieder einmal?!“ fuhr die Leti die Prinzeſſin rauh an.„Wie oft habe ich Ihnen ſchon geſagt, daß Sie gerade ſtehen und nicht die linke Schulter einziehen ſollen! Wollen Sie etwa ſchief oder gar buckelig werden?“
Die Prinzeſſin erwiederte kein Wort, ſurxitn beſtrebte ſich vielmehr, die gerügte Körperhaltung zu verbeſſern. Im Weitergehen hob die Léti an:„Schauen Sie empor, Prin⸗ zeſſin! wie nennt man dieſe Baumart?“
„Iſt es nicht eine Linde?“ antwortete die Prinzeſſin ängſtlich.
„Welche Albernheit!“ eiferte die Léti.„Warum nicht lieber gar eine Nachtmütze, wie Sie ſelbſt ſind! Habe ich Ihnen nicht erſt vorgeſtern die Kennzeichen dieſer Baumart, einer Weißbuche, eingebläut und heute wiſſen Sie ſchon nichts mehr davon?“
Hier ließ der kleine Prinz, welcher einige Schritte zurückgeblieben war, um einen bunten Schmetterling zu haſchen, einen Schreckensſchrei von ſich hören und eilte auf ſeine Schweſter zu, bei der er Schutz gegen ein fürchterliches Thier ſuchte, das aus einem Gebüſche hervortrat und ſich
ihm näherte. Daſſelbe war ein großer, brauner Bär, der aufrecht auf ſeinen plumpen Hinterfüßen daher ſchritt.
„Welch kindiſches Betragen!“ zankte die Leti wieder. „Schämen Sie ſich, Prinz! Die Beſtie thut Ihnen nichts. Endlich, ſollte ich meinen, müßten Sie ſich an den Anblick dieſer brummenden Gartenwächter gewöhnt haben.“
Die Leti ſuchte und fand einen Stein, den ſie gegen den Bär ſchleuderte, worauf dieſer ſich wendete und die Flucht
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