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— fort:„Laß Dir erzählen, wie es mit den Ducaten
zugegangen iſt. Kleider machen Leute, ſagt das Sprüch⸗ wort richtig. Wenn man aber in einem ſchönen Wagen vor⸗ fährt, wirkt's noch mehr. Darum beredete ich, nachdem mir der liebe Aaron dieſen Anzug verſchafft hatte, einen Lohn⸗ kutſcher, daß er mich in ſeinem ſchönſten Wagen nach dem königlichen Schloſſe fuhr. Dort ließ ich mich als einen heſſiſchen Ebelmann anmelden, welcher ſeine Glückwünſche für die neugeborne Prinzeſſin darzubringen hergekommen ſei. Die erbetene Audienz ward mir bewilligt und ich vor die geſammte königliche Familie geführt, der ich mein Gedicht überreichte. Daſſelbe fand die ſchmeichelhafteſte, meine kühn⸗ ſten Erwartungen noch übertreffende Aufnahme. Der kö⸗ nigliche Großvater beſonders war entzückt über den Vergleich ſeiner Enkelin mit dem Jeſuskinde, und die Kronprinzeſſin, welche bekanntlich eine engliſche Prinzeſſin iſt, erblickte in ihrer kleinen Tochter bereits die künftige Königin von Groß⸗ britannien mit der dreifachen Krone von England, Schott⸗ land und Irland auf dem Haupte. Das Ende der Vor⸗ ſtellung war, daß mir der großväterlich König die Tauſend Ducaten einhändigte und ich meinen allerunterthänigſten Dank dafür herſtammelte. Und nun, Frau, erhebe Dein Haupt und ſei gutes Muthes. Nach ſolangen, harten Ent⸗ behrungen wollen wir uns eine Güte un. Vor allen Dingen beziehen wir den vornehmſten Gaſthof Berlins, wo wir uns auftafeln laſſen können, wozu Fr Luſt haben. Du, vor allen Dingen, mußt Dich ſtärken durch kräftige S und alte, gute Weine. Für unſere kleine Eleonore nehmen wir eine Amme und für unſere Bedienung einen
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