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den Armen und ſtürzte ſich mit derſelben unter dem Rufe in die Tiefe hinab:„Gnade, Herr! Herr! Gnade!“
Voll Entſetzen hatten unten die Sturmläufer den Zweikampf in der Höhe mit angeſehen. Erſchrocken wichen ſie zurück, als vor ihnen ein verſchlungenes Menſchenpaar in die Waſſertiefe ſtürzte, um nimmer wieder emporzu⸗ kommen.
Genau an derſelben Stelle, wo die böſe That an dem nachtwandelnden Grafen verübt worden war, war ſie auch an ihren Thätern geſühnt und beſtraft worden! Wer wollte wohl an einer gerechten Vergeltung unſerer Tha⸗ ten, an dem Walten des ſtarken und eifrigen Gottes zweifeln?
Als die Männer der Obrigkeit ohne irgend eine Be⸗ hinderung die Schornburg erſtiegen hatten, fanden ſie die⸗ ſelbe verödet und menſchenleer, dagegen eine geſtreuete Pulverlinie, welche bis hinauf in den Saal mit dem ver⸗ hängnißvollen Altan führte und bis in die Kellerräume reichte, wo eine Anzahl mit Schießpulver gefüllter Tonnen die Burg in die Luft zu ſprengen beſtimmt und dazu vor⸗ gerichtet lag. In der Nähe jenes Kellers befand ſich das Behältniß, in welchem der Fiſcher nebſt ſeinem Kinde ge⸗ fangen ſaß. Als er ſich und ſein Kind befreiet ſah und das grauſende Ende des verbrecheriſchen Paares erfuhr, ſank er auf ſeine Knie nieder und pries Gott mit lauter Stimme, der einem Feden nach ſeinen Werken zu geben verheißen hat.


