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Schwert des Nachrichters ein ſchnelles Ende bereitet, iſt mir gleich. Haben Sie Mitleid! Erhören Sie mein Fle⸗ hen um Gottes willen!“
„Ich pflege nicht, auf halbem Wege ſtehen zu blei⸗ ben,“ antwortete der verſtockte Graf, wobei er ſich von dem knieenden Rendanten zu befreien ſuchte.
„Auch wenn dieſer Weg in den Abgrund der Hölle führen ſollte?“ fragte Roloff mit ſchmerzlich zuckenden Lippen.
Der Graf blieb die Antwort ſchuldig und wendete dem Flehenden den Rücken zu. Roloff erhob ſich ſchnell vom Boden. Seine Gebrechlichkeit verſchwand unter einer furchtbaren Aufregung.
„Gott! Gott!“ murmelte er ſchnell,„verzeihe mir! Ich kann ja nicht anders.“
Nach dem letzten Worte ſchwang er die eine Krücke hoch empor und ließ ſie zerpraſſelnd auf des voranſchrei⸗ tenden Grafen Schädel niederfallen. Der Graf taumelte und brach zuſammen, raffte ſich aber bald wieder auf, um nochmals hinzuſinken. Mit einer faſt übermenſchli⸗ chen Kraft packte ihn der Rendant unter die Arme und ſchleifte ihn hinaus auf den Altan.
„Mein ganzes Leben,“ ſchrie er überlaut,„war dem Laſter geweiht. Im Tode wenigſtens will ich noch etwas Gutes vollbringen.“
Er hob und ſchob den halb bewußtlos i Sh rin⸗ genden Grafen über das Eiſengeländer empor. Als ihm dies gelungen war, umklammerte er ſeine Beute mit bei⸗


