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ſehen, die gemeine Sprache des Fiſchers und die feſte Ueberzeugung irre, daß eine Rettung aus der unergründ⸗ lichen Seetiefe und bei dem weit entfernten Ufer zu den reinen Unmöglichkeiten gehöre. Erſt das Muttermahl an dem Hinterhalſe des Grafen, das ich vor einigen Ta⸗ gen entdeckte und mir von früher her bekannt war, ließ mich genauer den Fiſcher beobachten. Er ſelbſt hat mir ſein Schickſal erzählt, nachdem ich ihm die Kunde von ſeinem nahe bevorſtehenden Untergang mitgetheilt und ihn zugleich aufgefordert hatte, mir die Wahrheit zu geſtehen. Er verzeiht Ihnen und mir, was wir beide ihm zugefügt haben, und hat keinen anderen Wunſch auf der Erde, als mit ſeinem Kinde ſein Leben in Armuth und Niedrigkeit zu beſchließen.“
„Ich vernehme die Stimme des in der Schlinge gefangenen Fuchſes,“ entgegnete der Graf.„Doch ſieh, Roloff! da landen eben unſere Feinde. Wie behende ſie die Sturmleitern in ihren Kähnen aufzurichten bemüht ſind! Es wird Zeit, lieber Mitſpringer, daß wir die letzte Hand an's Werk zu legen gehen. Höchſtens noch fünf Minuten warten wir, um ihnen Allen den Garaus ſpie⸗ len zu können. Komm, mein Roloff, baldiger Er⸗Ren⸗ dant und Himmelserſtürmer.“
„Erbarmen!“ flehte Roloff, indem er ſich dem Gra⸗ fen zu Füßen warf und bittend ſeine gefalteten Hände emporhob.„Alle Schuld will ich auf mich nehmen. Lie⸗ fern Sie mich als den Prinzenräuber aus. Ob meinem elenden Daſein der Knochenfraß ein langſames, oder das


