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Der Prinzenraub : eine Jugend-Erzählung / von Gustav Nieritz
Entstehung
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es ſtill und einſam um die Verſteckten her, welche nun wieder freier Athem holten.

Jonas aber ſah ſich nachdenklich um und überlegte ſtill. Die Sache mußte, wenn ſie nicht mißlingen ſollte, auch wirklich wohl überlegt werden. Der Wald vor den Kindern ſtieg rechts einen ſehr hohen, unzugänglichen und ſchwer zu überſchreitenden Gebirgskamm hinan. Links dagegen verlor er ſich in einer etwas hügeligen Ebene, die von nahen Dörfern begränzt wurde. Gerade aus endigte, wie Jonas von ſeinem Vater wußte, der Wald in einen großen Sumpf, der jedes weitere Vorwärtsdrin⸗ gen unmöglich machte.

Dieſe Betrachtungen waren nicht geeignet, die Hoff⸗ nung auf ein glückliches Gelingen der Flucht zu erwecken.

Elftes Kapitel. Das geſtörte Bad.

Jonas ſtand noch immer, ohne ſich zu regen oder zu ſprechen. Sein Standpunkt verſtattete ihm die freie Ausſicht auf den See und deſſen Ufer. Dorthin blickend, bemerkte er, daß ſein leichter Nachen beim Anlanden mit ſolcher Heftigkeit auf eine ſandige Stelle getrieben war, vaß er, ohne feſt gebunden zu ſein, ruhig in ſeiner Lage verharrte. Dagegen ſchaukelten ſich der größere und der kleinere Schloßkahn, welche deren Inſaſſen aus haſtiger