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Ungeduld noch vor dem Landen verlaſſen hatten, auf den plätſchernden Wellen und trieben bereits tiefer in den See zurück. Weit umher war ſonſt kein Fahrzeug zu erblicken und dieſe Betrachtung reifte jetzt plötzlich des Fiſcherknaben kühnen Entſchluß. Wenn die Flüchtlinge den hohen, bis an den See ſteil hineinfallenden Gebirgs⸗ kamm umſchiffen konnten, ſo war ihre Rettung kaum noch zweifelhaft. Denn, um zu Fuße die rauhe, felſen⸗ zerklüftete Höhe zu überſteigen, bedurften die Verfolger wohl einen halben Tag, binnen welchem die Knaben einen anſehnlichen Vorſprung gewinnen konnten. Zwar waren dieſe genöthigt, nochmals bei der Schornburg vorüber zu fahren, allein Jonas glaubte von deren Bewohnern nichts befürchten zu dürfen. Oſchon noch mehrere Fahr⸗ zeuge in der Schloßbucht vor Anker lagen, ſo gab es doch jetzt dort niemand mehr, welcher ſie zu regieren verſtanden hätte. Weder Frau Mutz noch Babet wußten das Ruder zu handhaben und Roloff wurde daran durch ſeine Gebrechlichkeit verhindert.
Daher hob Jonas entſchloſſen zu Primſel an:„Komm, Primſel, und laß uns wieder in den Kahn ſteigen. Du ſollſt ſehen, daß dies das Beſte für uns iſt.“
Primſel ſetzte ein ſo großes Vertrauen in ſeines Gefährten Klugheit, daß er dieſem folgſam nachſchritt, obgleich er ſich eines Grauens nicht ganz erwehren konnte.
Nachdem ſich die beiden Knaben eingeſchifft hatten, trug Jonas dafür Sorge, daß er die beiden Burgkähne auffiſchte und ſie hinter ſich ins Schlepptau nahm.
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