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Jonas machte ſeinem Vater, der ſeinen Sohn im Rudern unterrichtet hatte, alle Ehre. Sein leichter Nachen ſchoß wie eine behende Schlange über die Spiegelfläche des Sees dahin und lief dem des Burgverwalters den Rang ab, während der größere und mehr belaſtete Kahn des Grafen ein ziemliches Stück zurück blieb.
Der Graf heulte lautauf vor unbändiger Wuth, als er die Kinder das Land gewinnen, raſch aus dem Kahne ſpringen und in dem nahen Walde verſchwinden ſah.
„Zwanzig Tauſend Thaler!“ ſchrie er mit Aufbie⸗ tung all ſeiner Kraft dem Burgverwalter zu, der ebenfalls nicht mehr weit vom Ufer war.„Zwanzig Tauſend Thaler!“— fuhr der Graf zu ſeiner Begleitung fort —„Wer mir denjenigen von den beiden Buben zurück⸗ bringt, dem ein S auf die linke Achſel eingebrannt iſt. Vorwärts! vorwärts!“
Nach einer kleinen Weile waren ſämmtliche Verfol⸗ ger der Flüchtlinge am Lande, wo ſie, ohne erſt ihre Kähne feſt zu binden, mit ſchnellen Füßen in den Wald ſich ſtürzten.
Manche Menſchen verlieren in einer großen, augen⸗ ſcheinlichen Gefahr den Kopf, wie man ſagt, und gehen vadurch unter. Bei Anderen dagegen erhöht die Gefahr den Scharfſinn, ſowie den Muth, bis zu einem außeror⸗ dentlichen Grade. Naumann, der, wie der Leſer ſpäter erfahren wird, kein gewöhnlicher Fiſcher, ſondern ein hoch⸗ gebildeter Mann war, hatte ſeinem Jonas die ſorgfältigſte Erzichung gegeben und deſſen Geiſteskräfte auf alle Weiſe
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