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Als er hier angelangt war, ſtürzte er ſich ohne langes Beſinnen kopfüber hinab in das Waſſer, das den aufhor⸗ chenden Primſel durch einen lauten Plumps erſchrecken machte und ſich über den Knaben hoch aufſprützend ſchloß. Bald jedoch tauchte derſelbe wieder empor und begann munter dem Nachen zuzuſchwimmen, welcher in der klei⸗ nen Felſenbucht einen kunſtloſen Ankerplatz gefunden hatte. Jedenfalls war der Nachen, deſſen bindendes Seil der Einfluß der Witterung morſch gemacht hatte, durch die Frühjahrſtürme von ſeinem Ankerpfahle fort⸗ und dem Eilande zugetrieben worden, wo er endlich ſeinen Ruhe⸗ ort, den Burgbewohnern unbewußt, unter dem Felſenab⸗ hange gefunden hatte.
Behende ſchwang ſich Jonas aus dem Waſſer über Vord und ruderte dann den Kahn ein Stück vom Felſen ab, um dem Prinzen das zuſammengerollte Ende des ret⸗ tenden Seils zuzuwerfen, was ſogleich bei dem erſten Ver⸗ ſuche gelang.
Aber es verſtrichen etliche peinigende Minuten, ohne daß der ungeduldig wartende Jonas ſeinen kleinen Freund am Seile herabgleiten ſah.
„Wenn er nochmals keinen Schifferknoten tnüpfen könnte!“ ſprach er zu ſich ſelbſt.„Ich fürchte immer, daß die böſe Babet unſer Ausreißen gewahr wird und Lärm macht. Spring' herab, Primſel!“ ſchrie er jetzt hinauf,„wenn du die Schlinge wieder vergeſſ haſt. Ich fange dich mit meinen Armen auf.“ Dieſes Auffangen würde jedenfalls für eid⸗ Knaben


