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jenes Aelternpaar ſein Glück, ſo wie den dafür zu zah⸗
lenden Preis erfahren, mit Freuden denſelben zugeſtanden
und mich ſomit in den Stand geſetzt, Eure mir geleiſte⸗ ten Dienſte nochmals zu belohnen. Das Euch anvertraute Kleinod, gegen welches nur der Schatz zu heben iſt, in Empfang zu nehmen und an ſeine wahren Eigenthümer auszuliefern, bin ich hier.“
„Ich aber—“ höhnte Roloff,„bin der Höllenhund, der den Schatz bewacht und ihn nicht eher heben laſſen wird, als bis mir derſelbe gegen ein hohes Löſegeld ab⸗ gekauft iſt.“
„Das ſoll ja geſchehen, wie ich Euch ſchon verſpro⸗ chen habe“— rief der Graf, wild werdend.
„Sie haben ſchon Mancherlei verſprochen,“ ſpottete Roloff,„ja ſogar beſchworen. Mein zerſchmettertes Bein
iſt jedoch ein ſprechender, nein, ſchreiender Beweis, wie Sie Ihre Verſprechungen und Schwüre zu halten pflegen.“
„Nun reißt mir der Geduldsfaden,“ ſprach der Graf unter Zähneknirſchen.„Roloff! wenn Ihr nicht ſogleich gutwillig öffnet, ſo wird man Gewalt anwenden. Be⸗ denkt, daß Ihr es nicht mit mir und meiner Macht allein zu thun habt. Ein weit Mächtigerer als ich wird hier⸗ herkommen und ſein theuerſtes Gut von Euch fordern. Dieſer See wird ſich mit einer zahlreichen Flotte bedecken, ein Heer mit allen ſeinen Angriffswaffen gegen die Schorn⸗ burg anſtürmen und Euch vernichten.“
„Dieſer Drohungen lache ich nur,“ erwiederte Ro⸗ 15 boff verächtlich.„Im Beſitze eines wunderbaren Talis⸗


