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wenn mein Vater nicht dort iſt?! Schon deshalb muß ich hin. Horch, Primſel! was iſt das? Hörſt du, wie es guillt und buttelt! Halt! jetzt ergießt ſich's in den See. Was mag's ſein?“
„Vielleicht können wir es von der Höhe entdecken,“ entgegnete Primſel und wiſchte ſich die Thränen aus den Augen.„Laß uns ſchnell die kleine Treppe hinter dem Buſche hinaufklettern.“
Das geſchah. Oben auf dem Felſen angelangt, er⸗ blickten die Knaben ſeitwärts eine kleine Oeffnung in der hohen Ufermauer, aus welcher ſich eine Fluth ſchmutzigen Waſſers, wie aus einer Schleuſe, in den See ergoß. Die Oeffnung dieſer Abzugsſchleuſe war gegen vier Ellen über dem Waſſerſpiegel erhaben.
„Jetzt möchte ich gleich jenes ſchmutzige Waſſer ſein,“ ſprach Jonas zu Primſel.„Und wenn ich einmal im See wäre, ſo wollte ich Herrn Mutz und Roloff, den tauben Knecht und die unartige Babet ſchön auslachen.“
Primſel ſagte nichts zu dieſer Rede, ſondern ſchaute gedankenvoll auf das ablaufende Waſſer, deſſen immer weniger wurde, bis es ganz verſiegte.
„Du,“ fuhr Jonas plötzlich auf,„was meinſt du, Primſel! ob wohl das Loch dort groß genug wäre, daß wir Jungen durchkriechen könnten?“
Primſel ſchüttelte den Kopf.„Das Loch dort iſt viel zu klein,“ ſprach er.
„Es geht doch vielleicht,“ tröſtete ſich Jonas.„Man
eß das Ding verſuchen. Wenn wir nur erſt wüßten,


