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platzte Jonas ſchluchzend heraus.„Ach, wenn ich doch ein Vogelmatz wäre!“
„Das iſt wahr!“ ſprach Primſel ernſthaft.„Bald hätte ich nicht daran gedacht. Ach! und meine Mama! mein Papa! Kaum kann ich mich noch beſinnen, wie ſie ausſehen.“
Hier begann auch Primſel bitterlich zu weinen. Son⸗ derbar! durch Primſels Schluchzen ſchien Jonas auf ein⸗ mal ſeinen Muth wieder zu bekommen. Seine Thränen verſiegten und mit zuverſichtlicher Stimme ſprach er:
„Lange bleibe ich nicht mehr hier in der alten Burg und wenn ich in den See ſpringen ſollte.“
„Was ſoll dann aus mir werden?“ verſetzte Prim⸗ ſel, noch heftiger weinend.„Wenn du von mir fortgehſt, ſo ſterbe ich vor Gram.“
„Kannſt du nicht ſchwimmen?“ fragte Jonas.„Das iſt ja ſehr leicht! NRicht vierzehn Tage brauchte ich, um es zu lernen, und nun ſchwimme ich noch beſſer wie mein Vater. Ich getraue mir von der Burg bis an das nächſte Ufer zu ſchwimmen.“
„Ich aber kann nicht ſchwimmen,“ ſchluchste Prim⸗ ſel.„Ach, ich kann gar nichts, nicht einmal angeln wie du und keinen Knoten knüpfen.“
„Da biſt du freilich ſchr einfältig,“ ſprach Jynas ernſthaft.„Gar vieles wollte ich dir begreiflich machen, wenn ich daheim bei meinem Vater wäre. Ach, wie mag's um unſere Hütte, um mein Gärtlein, um unſere Netze,
ja um unſern Weinſtock an der Hüttenwand ausſehen,


