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Indem Mutz die Jacke und das Hemd des Knaben von deſſen Achſel wegzerrte, welche von rothem Blute über⸗ ſtrömte, ſuchte Naumann ſein Antlitz durch die Eiſen⸗ ſtangen zu zwängen und mit ſengenden Blicken die Tiefe und Gefährlichkeit der Wunde zu erforſchen.
„Wie ich gedacht habe,“ ſprach Mutz,„ein paar Ha⸗ ken in's Fleiſch hat ſich der Wildfang geriſſen, weiter nichts. Seid ohne Sorgen, Naumann, und macht, daß Ihr fortfahrt, ehe der Rendant etwas von gem Lärme vernimmt. Der kleine Aderlaß mag für Euren Jonas eine Lehre ſein, daß er ein andermal hübſch folge. Für ein Pflaſter will ich ſchon ſorgen. Auf Wiederſehen, Naumann!“
Und er ruderte, den Knaben mit der einen freien Hand feſthaltend, an das Ufer und verſchwand mit Jonas unter der überwölbten Pforte.
Naumanns Vaterherz blutete wohl eben ſo ſehr, in⸗ dem er raſch davonfuhr, wie ſeines Kindes verletzte Achſel⸗
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Reuntes Eapitel. Der zurückgewieſene Befuch. „Thut dir deine Achſel noch ſehr weh?“ fragte Prim⸗ ſel nach einigen Tagen ſeinen kleinen Spiel⸗ und Stuben⸗ kameraden.
„Ach!“ verſetzte dieſer,„lachen wollte ich dazu, wenn
ich nur erſt meinen Vater wieder hätte.“


