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Jonas jetzt wieder über dem Waſſer zum Vorſchein kam. Der arme Junge! Als er ſprudelnd und athemlos empor⸗ tauchte und wieder um ſich zu ſchauen vermochte, ſah er ſich, o Schreck und Schmerz! noch immer dieſſeits des böſen Gitters, das ihn von ſeinem lieben Vater ſchied. Wahrſcheinlich würde der Knabe ſein kühnes Taucherwerk noch einmal unternommen haben, hätte ihn nicht des Burgverwalters Fauſt daran verhindert, welche jetzt den Kleinen im Nacken packte und in den Kahn hinein zog.
Der Fiſcher, welcher unter mannigfachen Gefühlen dieſem Thun zuſah, rief jetzt tödtlich erſchrocken aus: „Jeſus! Jeſus! mein Kind iſt verwundet!“
Mit der ganzen Kraft eines verzweifelnden Vaters rüttelte er an dem Eiſengitter, hinter welchem er ſein ge⸗ liebtes Kind, vom Blute überſtrömt, erblickte.
„Die kleine Blitzkröte!“ ſprach Mutz mit wieder leichtem Herzen—„Ja, ja! wenn die ſcharfen Eiſenſpitzen unter dem Waſſer nicht geweſen wären! Untertauchen und ſchwimmen kann die junge Brut ſchon, trotz einer Ente!“
„Mein Kind verblutet ſich!“ rief der Fiſcher außer ſich.„Laßt mich hinein, Mutz! oder ich tauche unter und dann wehe Euch!“
„Verſucht es nur, Naumann!“ höhnte Mutz—
„und ich will Euch mit dem Ruder eins auf den Kopf
verſezen, daß Ihr nimmer wieder auftauchen ſollt. Zeig' her, Junge, deine Achſel. Es wird wohl nicht ſo ge⸗ fährlich ſein, denn ſonſt würdeſt du anders pfeifen.“
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