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der Rendant nicht das Bette verlaſſen kann, ſo habe ich keinen Aufpaſſer zu fürchten.“
Vor dem Einſteigen in ſeinen Nachen umarmte Naumann nochmals ſeinen Jonas, der bitterlich weinte und von dem Burgverwalter an der Hand gehalten wurde. Der Fiſcher ſtieß ſchweren Herzens ab, das Eiſengitter theilte und ſchloß ſich wieder hinter Naumann, der ſeinem Kinde das letzte Lebewohl hinüberrief.
In dieſem Augenblicke riß ſich Jonas gewaltſam von der ihn jetzt weniger feſthaltenden Hand los und warf ſich, bevor es der erſchrockene Mutz verhindern konnte, in die Waſſerfluth, die der kleine, aber kräftige Schwimmer raſch zu zertheilen begann. Bald war er an dem Eiſen⸗ gitter angelangt, hinter welchem Naumann mit ſeinem Nachen hielt und nicht wußte, ob er die kühne That und die anhängliche Liebe ſeines Kindes loben oder miß⸗ billigen ſollte.
Wild auf den muthigen Knaben ſchimpfend, trachtete Mutz, einen Schloßkahn von der bindenden Kette zu befreien und dem Flüchtlinge nachzufahren. Dieſer aber verſchwand bereits unter dem Waſſer, indem er an einer der Gitterſtangen, die er durch ſeine Hände laufen ließ, untertauchte und unter dem Gitter hinweg zu ſchlüpfen gedachte. Währenddem ſchrieen beide Männer zu gleicher Zeit, obſchon aus ganz verſchiedenen Beweggründen. Der Fiſcher aus Angſt, daß ſein Kind ertrinken, der Burgverwalter, daß ſein Gefangener entrinnen könnte.
Aus dieſer Angſt ſahen ſich beide Schreier geriſſen, als
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