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mag ihn doch plagen, abſonderlich jetzt, wo er auf dem Krankenlager liegt. Warum hätte er ſonſt auf die beiden Bilder ſo geſchimpft und ſie aus ſeinem Zimmer fort⸗ ſchaffen laſſen, die ich mit vieler Mühe und Liebe jenen Portraits nachgemalt habe, die ſo wunderbar dem Feuer entgangen waren? Doch, ich muß zum Rendanten zurück und nachſehen, ob er mit ſeiner Schreiberei zu Stande iſt. Was mag er vorhaben und wozu Euch gebrauchen wollen?“
„Ich weiß es ſelbſt noch nicht“— verſetzte Nau⸗ mann—„aber ich denke, daß Herr Roloff mich mit einem Briefe an den Herrn Grafen ſenden und ihm darin ſein gehabtes Unglück erzählen wird.“
Nachdem Mutz gegangen war, hob der Fiſcher mit tiefer Bewegung zu ſeinem Sohne an:
„Mein Jonas, gefällt es dir hier in der Burg und bei dieſem lieben Knaben?“
Jonas blickte Primſel mitleidig an und verſetzte: „Den armen, blaſſen Jungen kann ich wohl leiden, aber die Burg gefällt mir lange nicht ſo wie unſere Hütte.“
Naumann lächelte wehmüthig und fuhr fort:„Das iſt mir lieb zu hören. Aber Jonas, mir zu Liebe bliebſt du wohl etliche Tage hier in der Burg und bei dieſem
guten Kinde? Wie wird ſich der arme Kleine freuen,
wenn er einen Spielkameraden bekommt, der nicht ſo garſtig mit ihm iſt wie Babet!“ „Warum ſoll ich denn hier bleiben und nicht mit


