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durch die ganze Rechnung zog. Außer der Dienerſchaft hatten noch ein Arzt und Roloff den Grafen auf die Schornburg begleitet, wo der jetzige Rendant meine Stelle bekleidete. In einer hellen Mondnacht ſteht der Graf, in deſſen Schlafzimmer noch der Arzt ſchlief, von dieſem ungehört auf und wandelt in ſeiner Mondſucht durch die Reihe Zimmer, welche bis in dieſen Saal führt. Nun hatte Roloff den Tag zuvor das Eiſengeländer von dieſem Altane entfernen laſſen, weil es ihm ſchadhaft zu ſein dünkte. Zum Unglück hatte man nicht an die Mondſucht des Grafen gedacht und darum unterlaſſen, die Thür zu dem Altane zu verſchließen. Genug, am Worgen war des Grafen Bette leer, er ſelbſt aus der Burg verſchwun⸗ den. Seinen Leichnam fand man nicht, wohl aber ſeine Nachtmütze unter dem Altane, auf dem See ſchwimmen, deſſen Tiefe jedenfalls den armen Grafen noch heute in ſich birgt. Durch dieſes traurige Ende des unglücklichen Grafen gelangte unſer jetziger Herr, der einer armen Seiten⸗ linie der Familie angehörte, zu dem reichen Erbe. Ueber dieſes ſetzte er Roloff zum Rendanten ein, obſchon der⸗ ſelbe einen großen Antheil an dem Untergange des Grafen Robert hatte. Die Schornburg aber blieb ſeit jenem grauſamen Falle von dem neuen Herrn unbewohnt, wenn⸗ gleich er ſie in der letzteren Zeit mit allem Nöthigen und mit vielen Mundvorräthen verſehen, auch in einen furcht⸗ baren Vertheidigungsſtand ſetzen ließ. Unter uns geſagt: ich mochte nicht an des Rendanten Stelle ſein, wiewohl er die volle Gunſt unſers Herrn beſitzt. Sein Gewiſſen


