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raſch von ſeinem Lager aufſprang. Zugleich traten zwei dunkle Männergeſtalten in das Gemach, deſſen nur leicht verwahrte Thür ſie mit einem derben Fußtritte aufge⸗ ſprengt hatten.
„Eingeſchlagen? Gebrannt hat es in der Burg?“ fragte die dem Schiffer ſo fürchterliche Stimme.„Ha! um ſo weniger dürfen wir zaudern. Laß dir ſagen, widerſpenſtiger Burſche, daß du am längſten hier ge⸗ hauſet haſt, wenn du nicht augenblicklich gehorcheſt. Zu deinem Schaden ſollſt du erfahren wen du vor dir haſt.“
„Verzeiht“— ſprach Naumann dumpf, aber unter⸗ würfig—„ich war noch ſchlaftrunken— beſteigt immer den Kahn— nur meine Frießjacke und den Hut laßt mich herbeiſuchen— ſogleich bin ich bei Euch.“
Während die beiden Fremden das Gemach verließen, fuhr Naumann in ſeine weite Schifferjacke und, den breit⸗ gekrämpten Hut in die Hand nehmend, beugte er ſich zu ſeinem ſchlafenden Sohne hernieder.
„Gvott ſchütze dich!“ ſprach er tief bewegt und hauchte einen leiſen Kuß auf des Kindes warme Wange. „Indeß du ſüß ſchlummerſt, muß dein Vater, ach, ſo Schweres thun!“
Sorgſam verſchloß Naumann die Hüttenthür hinter ſich. In ſeinem Nachen ſah er drei Männer ſitzen, von denen einer mit einem dunkeln und unerkenntlichen Gegen⸗ ſtande beladen war, den er mit beiden Armen vor ſich auf dem Schooße hielt.
Bald glitt der Kahn über die dunkeln Fluthen dahin.


