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Knaben ein, der jetzt ſeinen Vater erkannte und deſſen Freude theilte.*
Noch hielten Vater und Sohn ſich feſt umarmt, als das Flattern eines herbeifliegenden, weiblichen Gewandes die Luft durchtönte und Alexei von noch zwei Armen feſt ſich um⸗ ſchlungen fühlte.
„Hab' ich dich wirklich wieder?!“ rief Frau Iffinitz voll Entzücken—„Biſt du's wahrhaftig, mein Alexei?
Dieſer empfing und gab die Liebkoſungen ſeinen Aeltern zurück. Dann ſagte er:„Wie uns die Leute hier im Lande belogen haben! Da ſollten wir nach ihrer Behauptung noch viele, viele Tagereiſen bis zu den Kirgiſen am Ural zu machen haben, und ſiehe wir haben ſie heute ſchon erreicht.“
„Da irreſt du dich gewaltig, mein Sohn!“ verſetzte Iffinitz lächelnd.„Du haſt weder die Kirgiſen noch den Ural erreicht, ſondern die Kirgiſen ſind zu dir gekommen. Weil ich mich in Kiew verrathen glaubte, ſo kehrte ich mit meiner Geſandſchaft und deiner Mutter nach unſerer neuen Heimath zurück. Allein wir waren noch nicht weit gekom⸗ men, ſo bewogen uns die Liebe und unbezwingliche Sehn⸗ ſucht nach unſern Kindern zur Umkehr. Redlich theilten die Geſandten mit mir die reichen, von der Czarin erhaltenen Geſchenke und ließen uns unter Segenswünſchen von ſich ziehen. Wir verfolgten den kaiſerlichen Reiſezug in weiter Ferne und gedachten nicht eher den Verſuch zu eurer Entfüh⸗ rung zu unternehmen, als wir durch den Ankauf einer an⸗ deren Verkleidung uns unkenntlich gemacht haben würden. Daß wir dich eben ſo unverhofft als glücklich wieder geſchenkt erhalten haben, iſt uns eine Bürgſchaft, daß unſer Herrgott


