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mir Weib und Kinder und die Gnade unſers Herrgottes, der mich jetzt einen ſo gütigen Dienſtherrn hat finden laſſen.“ Als die Kinder dieſe Worte des Nicolaus ihrem Vater wieder erzählten, ſprach dieſer:„Iffinitz iſt ein Diamant in einer Bleifaſſung und nicht allein in allen Arbeiten geſchickt, ſondern auch am Geiſte gebildet. Er iſt daher in meinen Augen mehr werth als ſein Herr, der mächtige Potemkin.“
Drittes Kapitel. Der Schmuck.
Mit Hülfe ſeiner ſtarken Natur genas Nicolaus Iffinitz bald von der erlittenen Mißhandlung. Länger dagegen währte es, bevor Papa F es wagte, ſich im Lehn⸗ ſtuhle wieder auf die Straße fahren zu laſſen. Er that dies nur dann, wann Potemkin in Petersburg abweſend war, was nicht ſtn und auf längere Zeit geſchah.
Eines Tags trat ein Landmann in den Kaufladen des Juweliers Bergmann. Als er hier die mancherlei Kunſt⸗ und Schmuckſachen von Silber, Gold und Edelſteinen er⸗ blickte, blieb er ſtumm und ſtarr ſtehen vor Bewunderung. Endlich brach er in den Ausruf aus:„Beim heiligen Georg! ſchöner kann es bei unſerer Czarin, die unſer Herrgott er⸗ 3 halten wolle, nicht ausſehen.“
„Was ſteht zu deinen Dienſten?“ ſag n freundlich.


