* 13 ſchleunige Rückweg nach der Stadt ausgeführt. Kein dank⸗ bares Hurrah wurde den barmherzigen Samariter nachge⸗ rufen, wohl aber freuten ſich die Engel im Himmel über deſſen That.
Daß nicht Alles Gold ſei, was glänzt, erſah man damals recht deutlich an der neuen Kaiſerſtadt Petersburg, wo zwar die prachtvollſten Palläſte und Staatsbauten, aber noch un⸗ gleich mehr ärmliche, hölzerne Häuſer, ja Hütten ſich befan⸗ den. Dieſe nahmen ſich neben den Prachtgebäuden aus wie Schmutzflecke auf einem ſchönen Geſichte oder auf einem ſeidenen Gewande. Eine der armſeligſten Hütten in einem abgelegenen Stadttheile enthielt die kleine Wohnung des verunglückten Steinmetzgeſellen, welcher Nicolaus Iffinitz hieß. Als des Juweliers Fuhrwerk vor jener hielt und der Verletzte eben ins Haus geſchafft werden ſollte, ſtürzte ein Weib nebſt drei kleinen Kindern heraus, welche insgeſammt ein Zetergeſchrei bei dem Anblick des Verletzten erhoben. Bergmann erwies ſich als ein ächter barmherziger Samariter, der nicht nur die von Räuberhänden geſchlagenen Wunden des ausgezogenen Iſraeliten mit Oel ſalbte und verband, ſondern ihn auch auf ſein Thier hob, in die Herberge brachte, daſelbſt ſeiner pflegte und zuletzt noch Geld den Wire Ee ihn zurückließ.
Bergmann ſorgte für einen geſchickten Wu für den Unterhalt der armen Familie, Wochen der Knochenbruch zwar geheilt Schwäche in dem verletzt geweſenen Bei welche den an det


