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Potemkin oder Herr und Leibeigener : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhunder / von Gustav Nieritz
Entstehung
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ſind Alle auf unſere eigne Gefahr angenommen. Schon manches Menſchenleben und manchen Menſchenknochen hat das Fortſchaffen jenes Felſens gekoſtet und darum müßte unſer Bauherr einen großen Beutel haben, wenn er für Alles ſtehen und haften ſollte.

Wo haſt du deine Wohnung und Heimath? fragte Vergmann⸗

Ich bin Leibeigener des Fürſten Potemkin ant⸗ wortete der Mannund heimiſch in dem Dorfe Baradow. Dafür, daß ich als Steinmetzgeſelle in Petersburg arbeiten und wohnen darf, bezahle ich an meinem Gutsherrn jährlich 15 Rubel. Ach, wenn ich ein Krüppel bleibe, ſo muß ich mit meinem Weibe und meinen Kindern nach Baradow zurück und dort erwartet uns insgeſammt ein kummervolles Leben.

Suchend blickte jetzt der Juwelier unter den Zuſchauern umher.Nicht unmöglich ſprach er vor ſich hindaß ein Wundarzt anweſend wäre. Allein einen ſolchen laut anzurufen, iſt hier nicht erlaubt, weil die Arbeiter dadurch irre gemacht werden könnten. Was hilft hier Beſinnen raſch gehandelt muß werden.

n ging zu ſeinem Wagen zurück, wo er ſich mit an ſeine Frau wendete:

riſtine, du haſt wohl nichts e wenn ich n mit dem zerſchmetterten Knochen in unſern nd heinbringe⸗ 1

er Ferdinand verſetzte die Juwe⸗ Mit Bergmanns und deſſen Kutſchers Arbeiter in den Wagen verſetzt und der