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Verhöhnung. Selbſt der Garten, von dem ich nur Freude verhoffte, mußte für mich die größte Ouelle des Elends werden. Ade darum, o eitele Welt, ade!“
Und der unglückliche Bäcker ſteckte den Kopf durch die Schlinge. Aber er zog ihn noch einmal wieder her⸗ aus, um auf ſeine Kniee ſich zu werfen und zu beten:
„Herr, vergieb mir meine Sünde! Gehe nicht mit mir ins Gericht, ſondern laß mich Gnade erlangen. Amen!“
In dem Augenblicke, wo Meiſter Krumbt ſich mit dem Kopfe der hanfenen Schlinge wieder näherte, riefen zwei jugendliche Stimmen munter durch das offene Fenſter herein:„
„Herr Krumbt! Herr Krumbt! Wo ſtecken Sie denn? Guten Morgen, Herr Krumbt!“
„Was ſoll denn ſein?“ fragte der Platzbäcker träu⸗ meriſch und in ſeiner gewohnten Weiſe.
„Wir bringen Ihnen eine Kanne voll warmen Kaffee und eine neubackene Semmel dazu“— lautete die fröh⸗ liche Antwort.„Wir hatten das ſchon längſt uns vor⸗ genommen, es aber immer verſchlafen. Heute morgen jedoch hat uns die Mutter zeitig geweckt und ſo ſind wir denn da.“
Es waren Heinrich und Herrmann Hüfner, welche an den wachehaltenden Platzbäcker gedacht und ihm ein wärmendes Frühſtück zugetragen hatten.
Meiſter Krumbt, welcher noch immer Sterbegedanken hatte, verſetzte zerſtreut:
„


