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geſtalt, welche in dem Gipfel eines großen, hohen Apfel⸗ baumes ſtand und mit beiden Armen einen vollen Aſt in Bewegung ſetzte, ſo daß die Aepfel gleich ſchweren Hagelkörnern herunter bombardirten.
„Wer da?“ rief Krumbt, ſo hitzig wie noch nie in ſeinem Leben.„Herunter vom Baume! Den Augenblick herunter!“
Welche Frechheit! der Dieb ſchüttelt unbeküm⸗ mert fort.
„Hört Er Hallunke nicht?“ ſchrie Krumbt lauter. „Soll ich mit Pulver und Blei zu Ihm ſprechen? Her⸗ unter, ſage ich nochmals.“
Dem Ylatzbäcker zum Hohne ſetzte der Obſtdieb ſein frevelhaftes Treiben fort, ohne eine Antwort von ſich zu geben.
„Das iſt zu arg!“ ſprach Krumbt außer ſich. „Zum dritten und letzten Male denn rufe ich: wenn Er Dieb nicht augenblicklich herabkommt und ſich mir gut⸗ willig ſtellt: ſo ſchieße ich Ihn bei meiner armen Seele ohne Gnade und Barmherzigkeit vom Baume.“
Den Hahn ſpannend, brachte Krumbt zielend den Flintenkolben an die rechte Wange und rief:
„Wird's bald? Eins!— Zwei!— Dr— ei!“
Anſtatt dem Gebote des Platzbäckers Folge zu lei⸗ ſten, ſchüttelte der Dieb nur heftiger denn zuvor, ſo da die Aepfel durch die Blätter herniederrauſchten und tun⸗ in das Gras hinfielen.
Krumbt war viel zu gutmüthig und zu furchtan,


