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ſeinem Leidweſen erfuhr. Wollte er ſein Obſt nicht gänzlich den heilloſen Dieben preisgeben, ſo mußte er, nachdem er die Nacht hindurch vor dem heißen Backofen geſtanden hatte, vor dem grauenden Tage, anſtatt ins weiche, warme Bett, nach dem herbſtnebeligen, feucht⸗ kalten Garten gehen und dort ſtundenlang, mit der Flinte im Arme, auf der Lauer liegen oder umherwandeln.
Darum werden aber auch die Diebe, weil ſie ſo lieblos gegen ihren Nächſten handeln, das Reich Gottes nicht ererben!
Zum Glück für Krumbt befand ſich in dem von ihm erpachteten Garten ein, obſchon baufälliges Luſthäuschen, das ihm leidlichen Schutz vor dem ſchneidend kalten Morgenwinde, vor Regen und naſſen Füßen verlieh. Dorthin zog er ſich zurück, ſo oft er die Runde durch den Garten gemacht hatte.
Eines Morgens, da noch die Nacht mit dem jungen Tag rang und alle Gegenſtände durch einen dichten Herbſtnebel verſchleiert wurden, glaubte der aus dem Luſthausfenſter herauslauſchende Krumbt ein verdächtiges Geräuſch, wie das Schütteln eines Baumes, zu verneh⸗ men. Richtig! denn dem Rauſchen folgte das Herab⸗ ſtürzen vieler Körper. Von einem jäh aufſteigenden Zorne ergriffen, ſchlich Krumbt mit der geladenen Flinte in der Hand aus dem Luſthäuschen und leiſe der Gegend zu, woher noch fort und fort das Schütteln ertönte. Nachdem ſich Krumbts Augen an das Zwielicht umher gewöhnt hatten, unterſchieden ſie deutlich eine Männer⸗
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