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wir Gutes damit ſchaffen. Seid ihr damit zufrieden, Kinder?“
Heinrich und Herrmann ſielen dem ſo gütig mit ihnen ſprechenden Vater um den Hals.
„Machen Sie“— ſprachen beide— mit dem Gelde, was Sie wollen. Ach, wir ſind ſo froh, daß Sie nicht mehr böſe auf uns ſind.“
„Ganz ohne feurige Kohlen auf euerm Haupte kommt ihr nicht davon“— ſprach Hüfner lächelnd.— „He, ihr Burſchen! wem ſeid ihr bei der ganzen wun⸗ derſamen Geſchichte den meiſten Dank ſchuldig? Wem ſonſt, als dem Bauſteine, den ihr Bauleute erſt ver⸗ worfen habt; dem wackern Platzbäcker Krumbt?“
So freundlich war der Vater wohl noch nie gegen ſeine Stiefſöhne geweſen. Es mochte ihm auch gewiß ein ſchwerer Stein vom Herzen gefallen ſein, da er nicht weiter um das herbeizuſchaffende Geld ſorgen mußte. Der wiedergefundene Keſſel ward an ſeinen alten Platz zurückverſetzt und, weil es keinen langfingerigen Nachbar mehr gab, ſo blieb das Kupferſchmidtszeichen Tag wie Nacht an ſeiner Eiſenſtange hängen. Meiſter Hüfner kündigte nun der Seifenſiedermeiſterin an, wie er geſon⸗ nen ſei, ſie und ihre Familie in dem Hauſe ferner woh⸗ nen zu laſſen. Ueberdieß erbot er ſich, die Siedekeſſel und Lichterformen, ferner Talg, Potaſche, Dochte und was ſonſt noch zur Betreibung des Seifenſiederhand⸗ werks gehört, anzuſchaffen. Endlich ſorgte er auch noch für einen rechtlichen und rührigen Geſellen, welcher mit
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