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und weidete ſich nebſt ihren Söhnen an vech Erſtaunen ihres Mannes, als derſelbe des Keſſels ſilbernen Inhalt erblickte.“
Nachdem Meiſter Hüfner Alles erfahren hatte, was hier ausführlich beſchrieben worden iſt, küßte er, was faſt noch nie geſchehen war, ſeine Stiefſöhne mit Herz⸗ lichkeit.
„Nicht um dieſes Geldes willen“— ſprach er da⸗ dabei—„bin ich wieder gut auf euch, ſondern wegen eurer ernſtlichen Reue und Beſſerung, welche weit mehr werth iſt als Geld und Gut. Das Steuern in die Lotterie iſt vielmehr der dümmſten Streiche einer und darum rathe ich euch beiden, denſelben nie zu wieder⸗ holen. Gewöhnlich klebt Fluch an dem Lotteriegelde. Wollt ihr aber ſtatt deſſen, Segen davon haben: ſo machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon. Werdet nicht müde, Gutes zu thun; dann werdet ihr auch ärndten ohne Aufhören. Ihr könnt nicht glauben, Kinder, welch' ſeliges Vergnügen ich davon genoſſen habe, daß ich täglich zwei Stunden für unſere Nach⸗ barsfamilie gearbeitet habe. Dieſes Vergnügen möchte ich daher auch gern euch verſchaffen und dazu will ich euch die nöthige Anleitung geben. Das gewonnene Geld iſt dein, Heinrich, oder, wenn du willſt, deinem Bruder zugleich mit. Ich leihe nur ſo viel von dir, als ich zum Bezahlen des erſtandenen Hauſes Ftanf. Das Uebrige legen wir auf die beſten Zinſen an, indem


