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gewonnen. Nun, ich gratulire von Herzen. Ei, ei, ein ſolches Verſehen werden Sie ſich gewiß gern gefallen laſſen, Frau Hüfner. Gratulire nochmals.“
„Die Sache iſt abgemacht, wie Sie ſehen, Herr Funke!“— ſprach Frau Hüfner.—„Sie haben ſich ſo⸗ nach lediglich an den Herrn Hauptecollecteur zu halten.— Aber, ehrlicher, wackrer Meiſter Krumbt, was für großen Dank ſind wir Ihnen ſchuldig!“
„Iſt herzlich gern geſchehen! Bei meiner armen Seele!“— erwiederte Krumbt, vergnügt die Hände rei⸗ bend.—„Ich und mein Gottlieb haben uns bald lahm getragen an dem Gelde; aber unter lauter Jubel und Lachen. Ich habe mich kaum mehr gefreut, als mein Hänſel damals wieder lebendig wurde, da— nun, Ihr Burſche! Ihr braucht nicht deshalb roth zu werden. Es iſt Alles vergeben und vergeſſen. Sollen wir das Geld in Ihre Wohnung tragen helfen, Frau Hüfner? Ein großes Glück wars, daß Ihr Söhnlein das Loos zu mir brachte. Sonſt hätte der Schurke von Collecteur — ach, er iſt fort!— den Knaben das Loos richtig abgeſchwatzt und vnhe⸗ und Bein geſchworen, daß es No. 1337 und nicht 3137 5 wäre.“
Frau Hüfner nahm des Platzbäckers Anerbieten dank⸗ bar an und bald befanden ſich die Geldſäcke in der Wohnſtube des Kupferſchmidts, wo ſie ſämmtlich in den blank geputzten bewußten Keſſel ausgeſchüttet wurden. Rachdem Krumbt und deſſen Lehrburſche wieder fort wa⸗ ren, reiheten ſich Frau Hüfner und deren Söhne um


