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weiter. Und jene Segenswünſche erfüllten ſich und unſer Herrgott hielt ſeine ſchirmende Hand über Linggs Haupt ausgeſtreckt, ſo daß er unverletzt blieb und nach Napole⸗ ons endlichem Sturze glückliche Jahre des Friedens erlebte.
Von dem Retter Hersfelds wendet der Erzähler ſich jetzt nach dieſer Stadt zurück. Hier folgte auf die all⸗ gemeine Freude über die unverhoffte Erhaltung eine be⸗ ſondere, welche das Harterſche Haus von deſſen Erdge⸗ ſchoß an bis hinauf in die Dachwohnungen erfüllte. Im Erdge⸗ ſchoß jubelten Frau Simon und deren Kinder über die bald nach dem Abmarſch der Krieger erfolgte Entlaſſung ihres Mannes aus dem Arbeitshauſe. Zwar wurde derſelbe nicht in ſeinen früher bekleideten Poſten wieder eingeſetzt, erhielt aber dafür bei dem Magiſtrate eine Anſtellung, deren beſſere Beſoldung ihn jene verſchmerzen ließ. Was er bei ſeiner Rückkehr von dem Thun der gegen Hers⸗ feld verübten Tyrannei der Franzoſen vernahm, war nicht geeignet, ſeinen Haß gegen dieſelben zu mindern, doch ge⸗ bot ihm die Klugheit, ihn nicht laut zu äußern, daher er nur daheim oder im Stillen ſeinen Ruf:„Rache, Rache für Auſterlitz“ wiederholte. Die früher zwiſchen den Fa⸗ milien Simon und Wollex beſtandene Freundſchaft erneuerte ſich in der ehemaligen Innnigkeit und Herzlichkeit und da an die Stelle des grämlichen Bold der friedliche und gemüthliche Maler Corduan als Hausgenoſſe und Nachbargetreten war, ſo bildete dieſer ein Hauptglied mehr in der Freundſchaft Kette. Valentin und Andreas wurden Corduans Zeich⸗ nenſchüler, die mit einander in der Malerkunſt wetteifer⸗ ten und ihrem Meiſter große Freude bereiteten. Die bis⸗
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