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ihrem Werthe aus, verpackte ſie in Rollen, beſiegelte und überſchrieb ſie und ſiehe! die ganze Summe überſtieg noch die in dem entwendet geweſenen Geldfaſſe.
An einem der letzten Morgen des Februarmonats 1807. wanderte eine Anzahl Männer aus einem Thore Hersfelds. Die Luft war friſch, war kalt, und die winterliche Sonne ſtrahlte in Millionen funkelnder Diamanten von der weit ausgebreiteten Schneedecke wieder. Sichtbar kräuſelte ſich der warme Athem aus dem Munde und der Naſe der frü⸗ hen Wanderer, deren Tritte unter dem Schnee laut kniſterten und quitſchten. Und es waren der Wanderer ſehr viele aus Crethi uud Plethi zuſammengeſetzt. Und aus Aller Mienen lachten die Freude und die Zufriedenheit. Ein Stück vor dem Stadthore machte der Volkshaufe einen kurzen Halt. Herzliche Händedrücke wurden gewechſelt und der Grüße viele aufgetragen⸗ Eine kleine Anzahl Männer ſonderte ſich ab und ſchritt weiter, während die Andern nach der Stadt umwendeten.
„Nochmals tauſend Grüße und tauſendmal Dank dem edeln Lingg!“ riefen die Letzteren den Fortſchreitenden nach. Dieſe ſtellten eine Deputation vor, welche, beladen mit den eingeſäckelten Geldrollen und im Namen Hersfelds an deſſen Retter Lingg abgeſchickt, mit der Silber⸗ flotte verglichen werden konnten, welche alljährlich Ameri⸗ ka's Reichthum nach Spanien ſchiffte. Dießmal jedoch ſteuerte ſie von Hersfeld nach dem tädchen Vacha, wo Lingg mit ſeinen Jägern weilte. Unter der Deputation, aus den angeſehnſten Einwohnern Hersfelds zuſammen⸗ geſetzt, befand ſich auch der arme Maler Corduan, der
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