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ſal vorüber iſt, eher Gehör bei der Obrigkeit finden, um ihren Mann aus dem Arbeitshauſe zu befreien. Wenn
man aber nur erforſchen könnte, wo Bold das Faß mit
dem Gelde verſteckt hat!“
Deſſen Aufſuchen war auch die nächſte Sorge der Be⸗ hörden, nachdem Hersfeld in ſeine gewohnte Ruhe zurück⸗ gekehrt war. Zunächſt begab ſich eine Anzahl amtlicher Perſonen nebſt dem Hauswirthe Bolds in deſſen bis jetzt verſiegelt geweſene Wohnung, wo man den vorhandenen Befund an Sachen und Nachlaßgegenſtänden unterſuchte und aufſchrieb. Als man die Bettſtücken einzeln von Gun⸗ dels früherer Lagerſtelle hinwegnahm, entdeckte man darun⸗ ter den bereits erwähnten Mauerauswuchs, deſſen Vor⸗ handenſein der Hauswirth nicht kannte und welcher nur erſt ſeit Bolds Einzug entſtanden ſein konnte. Da merkten die Herren etwas oder bekamen, wie man ſagt, Schwans⸗ federn. Und als man die obere Decke der aufgemauerten Erhöhung, welche aus Backſteinen beſtand, beſeitigen ließ, da hatte man richtig gerathen, denn das entwendete Geld⸗ faß ſtand oder lag unangetaſtet, wohl verſpundet, beſiegelt und überſchrieben, in dem ſteinernen Schatzkaſten. Da⸗ neben fand ſich noch ein Sack, welcher 400 Thaler, je⸗ denfalls die Frucht von Bolds raſtloſer Thätigkeit, ent⸗ hielt. Jedem Geizhals iſt es blos um den Beſitz, nicht um den nützlichen Gebrauch des Geldes zu thun, daher auch Vold nicht den geringſten Vortheil oder Genuß von ſeinem entwendeten Schatze gezogen hatte. Schon die
Furcht, durch größeren Aufwand den Verdacht auf ſich
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