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deren Trägerin ſich entfernt hatte.„Sie ſind Alle gut, bis auf den Huſarenleutnant herab. Ich glaube, daß Harters Benno ſich lieber ſelbſt von ſeinem Rappen hätte treten laſſen, wenn er dadurch hätte unſerm Linchen die Schmerzen erſparen können.“
„Harters Benno iſt gut!“ wiederholte ſpäter die ge⸗ ſLnte Familie Woller, als der Huſarenleutnant noch vor dem Schlafengehen ſich nach Linchens Befinden er⸗ kundigte, an des Kindes Lager ſich hinſetzte und der Fie⸗ bernden tröſtend zuſprach.
„Wie ſteht's, Vale!“ ſprach Thereſe zu ihrem Bruder, als der Huſar wieder fort war,„möchteſt du noch immer werden, was Harters Benno iſt? Einen wilden Rappen reiten, der kleinen Kindern die Beine und wohl gar die Rippen zertritt? Ja, durch den ſein eigner Herr noch einmal den Hals brechen kann?“
Valentin blieb auf dieſe Frage ſeiner Schweſter die Antwort ſchuldig. Doch meinte er bei ſich ſelbſt, daß ihm ſeine eigenen Beine tauſendmal lieber ſeien als Pferde⸗ füße, und daß jedes Ding auch ſeine Kehrſeite habe.
Zweites Rapitel. Die Rachbarſchaſt.
Wollers Kinder, von den Mühen des verwichenen Tages erſchöpft, ſchliefen ſehr bald und feſt ein. So auch Caroline, obſchon ihr das verletzte Bein ſchmerzte


