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fremder Leute geworden ſein, wenn ſich ihrer nicht Andreas angenommen hätte. Dieſer junge General hielt es nicht unter ſeiner Würde, die umhergeſtreuten Aehrenbündel ſorglich zuſammenzuſuchen, den gefüllten Tragkorb der Frau Woller auf ſeinen Rücken zu verſetzen und die Bürden, die er nicht allein fortzutragen vermochte, einigen ſeiner Kameraden aufzuladen, die ſich auch willig zu dieſem Lie⸗ besdienſte hergaben. 5
Der Handarbeiter Woller hatte indeß die Rückkehr der Seinen mit großer Sehnſucht erwartet und er ſich dabei eine große Freude eingebildet. Er gedachte nämlich, Frau und Kinder mit einem köſtlichen Gerichte zu über⸗ raſchen: mit einer halben Metze neuer Kartoffeln, den erſten, die heuer auf den Tiſch der Arbeiterfamilie kommen ſollten. Sogar für einen Trunk Bieres hatte er geſorgt, weil er fürchtete, daß der Genuß von Waſſer auf neue Kartoffeln den Kindern leicht ſchaden dürfte.
Seine Freude wandelte ſich plötzlich in tödtliches Erſchrecken um, als ſeine jammernde, leichenblaſſe Frau mit dem blutbefleckten Kinde auf dem Arme, als ſeine übrigen Kinder weinend und durcheinander rufend, als der Huſarenleutnant mit jenen faſt zugleich und in Be⸗ gleitung eines Wundarztes, als ein Haufe theilnehmender und neugieriger Nachbarn in das kleine Dachſtübchen ein⸗ traten und es gänzlich anfüllten. Der bittere Groll aber, der ſich gegen den Urheber des unglicklichen Vorfalls in harten Worten ausſprechen wollte, erſtarb jedoch, als Woller das tief bekummerte Antlitz des Huſarenleutnants ſah und er von ſeinen Kindern die näheren Umſtände


