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beladenen und tödtlich erſchrockenen Frau Woller, die nicht ſowohl für ihr eigenes Leben als für dasjenige ihrer Kinder zitterte. Gleichwie eine zärtlich beſorgte Gluck⸗ henne ihre Küchlein vor einer drohenden Gefahr ängſtlich unter ihre ſchirmenden Flügel zu ſammeln ſucht: ſo Frau Woller, die in Ermangelung von Flügeln ihre Arme feſt um ihre Lieblinge ſchlang und ſie gegen ihren Körper preßte. Aber ach, gerade das jüngſte und darum hilf⸗ bedürftigſte Küchlein überhörte in ſeiner Todesangſt den Zuruf der Mutter und rannte in dem Beſtreben, der Gefahr zu entgehen, derſelben gerade in die Hände. Wäh⸗ rend Valentin, Thereſe und Herrmann ihr erſchrockenes Antlitz an ihrer Mutter bargen, folgte dieſe mit weit offenen, angſtvollen Augen den Bewegungen ihrer kleinen Caroline, die ſie gern an ſich geriſſen hätte, wäre ſie min⸗ der feſt von den übrigen Kindern umſchlungen geweſen. In dem Augenblicke, wo die Mutter ihr Kind zwiſchen den ſtampfenden Pferdefüßen des aufbäumenden Thieres erblickte, ſtießen ihre Lippen einen gellenden Schreckens⸗ ſchrei aus und mit einer Rieſenkraft ſchüttelte ſie ihre drei Kinder von ſich ab. Nicht minder ſchnell flog der hoch⸗ gefüllte Korb von ihrem Rücken zu Boden, ſie ſelbſt da⸗ gegen, jede Gefahr aus den Augen verlierend, zu dem Kinde hin, das ſchreiend zu Boden geſchlagen war und tödt⸗ lich verletzt zu ſein ſchien. Sogleich nachdem das Unglück geſchehen war, hatte der Reiter ſein Roß zum Gehorſam und zur Ruhe zurückgebracht. Während die Mutter, außer ſich vor Schmerz, über ihr jüngſtes Kind ſich hinwarf und es in ihre zitternden Arme ſchloß, ſprang der Huſaren⸗


