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den, nicht denen Eures Weibes, zugeführt, welche das bereits in ihm wuchernde Unkraut mit der Wurzel aus⸗ rauften und ihn jetzt noch zum Guten erziehen.“
Staunend hatte Wilkins dieſe Worte vernommen. „Um Gotteswillen“— rief er aufſpringend—„Ihr kennt die Meinigen? Sprecht Ihr wahr? Wer ſeid Ihr? Darf ich Euch wirklich als einen Freudenboten be⸗ grüßen?“
„Nur halb“— verſetzte Simpſon—„weil jede Erdenfreude mit bitterm Weh vermiſcht wird.“
„O ſprecht!“ bat Wilkins beweglich—„Was be⸗ trifft dieſes bittere Weh bei den Meinen? Wo leben ſie und in welchen Umſtänden? Wer ſeid Ihr und wie mit den Meinen bekannt geworden?“
„Euer Sohn lebt bei meiner Tochter“— erwiederte Simpſon—„und wird von ihr, von ihrem Manne und ihren Kindern wie ihr eigener Sohn gehalten. Ich heiße
Simpſon und bin Kerkermeiſter in Norwich. Die Be⸗
kanntſchaft Fures Sohnes habe ich im— Gefängniſſe gemacht und zwar in dem meiner Obhut anvertrauten, für ihn ein Glück.“
„Und mein Weib?“ forſchte Wilkins angſtvoll.— „Was wißt Ihr von demſelben?“
„Nichts Gutes“— antwortete Simpſon zögernd—
„Sie iſt ſchuld an dem Unglück einer ſonſt braven Fa⸗
milie, welche deportirt werden ſoll. Auch ſte lernte ich im Gefängniſſe kennen, obwohl ſie nicht lange in dem⸗ ſelben verweilte.“
„Was— was iſt aus ihr geworden?“— rief Wil⸗


