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Strande gelegene Taverne. Hier hatte er beinahe ſeine Flaſche ausgetrunken, als etliche Männer und Matroſen von dem vorhin angekommenen Oſtindienfahrer in die Schenkſtube traten und in Simpſons Nähe Platz nah⸗ men. Einer von dieſen Ankömmlingen kam dem Kerker⸗ meiſter von Norwich bekannt vor, ohne daß er ſich be⸗ ſinnen konnte, wo und unter welchen Umſtänden er den Fremden ſchon geſehen hätte. Lange ſann er vergeblich hierüber nach, als die Rede eines Anderen zu jenem Fremdling ihn wie ein Blitz erleuchtete.
„Nun habt Ihr nicht mehr weit zur Heimath, Wil⸗ kins“— hob jener an—„und das Schwerſte überſtan⸗ den. Wie werden ſich die Eurigen über Eure unver⸗ hoffte Rückkehr und Eure günſtigen Verhältniſſe freuen! Niemand kann es Euch verdenken, wenn Ihr ſo ſchnell wie möglich Plymouth verlaſſet und den Weg zur Hei⸗ math antretet. Nun, auf frohes und glückliches Wieder⸗ ſehen der Eurigen angeſtoßen! Möget Ihr ſie noch am Leben, geſund und in leidlichen Verhältniſſen antreffen!“
Während die Männer mit ihren Gläſern zuſammen⸗ ſtießen, ſprach Simpſon vor ſich hin:„Ja wohl in leid⸗ lichen Verhältniſſen, inſofern leidlich von Leiden abſtammt. Darum alſo kam mir der Fremde ſo bekannt vor! Aber die Aehnlichkeit zwiſchen Vater und Sohn iſt auch wirk⸗ lich groß. Ach, wenn Wilkins wüßte, wie nahe er ſei⸗ nem laſterhaften Weibe im Hafen geweſen iſt! Was hülfe es ihm, wenn ich deſſen trauriges Schickſal ihm erzähle? Er könnte ſein Weib doch nicht von der Deportation los⸗ kaufen und würde den erſten Tritt ans Land mit einer


