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armigen Invaliden auf Piſtolen ſchießen würde, wenn ich ihm einen Tyrann, einen Schuft oder einen noch ſchlimmern Ehrentitel in's Geſicht ſagte?“
„Er würde dich entweder als entweder als einen Gro⸗ bian auf die Feſtung oder als einen Verrückten in's Irren⸗ haus ſchicken“— antwortete Pommrich gelaſſen.
„Trenſen und Kantharen 1“ rief Hauthal aus—„was ſoll ich denn thun, um dieſen heilloſen Kriegsminiſter auf eine ehrliche Weiſe todt oder unſchädlich zu machen? Sieh, Pommrich! bis jetzt hatte mich's nicht gedauert, meinen lin⸗ ken Arm in der Vertheidigung unſers Vaterlandes verloren zu haben. Aber nunmehr bereue ich's, ſo viele Haare der Rappen meines Aſſeſſors im Schweife hat, daß ich gerade zur Rettung dieſes— dieſes Ungeheuers von Kriegsminiſter meinen Arm hingegeben habe. Hätte ich das unterlaſſen, ſo wäre jetzt von dem Kriegsminiſter kein Stäublein mehr übrig und er nicht im Stande, ſeine Tyrannei auszuüben.“ „Alſo hat er dir doch ſein Leben zu verdanken?“— fragte Pommrich.„Du haſt's immer gegen mich und Tho⸗ mas ableugnen wollen.“
„Weil ich das Großthun nicht leiden kann“— murrte Hauthal.„Ich habe ja noch den Geldbeutel, den er mir voll Geld auf mein Schmerzenslager im Lazareth hinlegte. Das Geld iſt fort, der Beutel verſchoſſen, aber noch ganz. Nun jedoch reiße ich ihn in Stücke und werfe ihn in den Fluß. Ich habe ihn ſchon hervorgeſucht und eben ſollte er nach dem Schnapsglaſe an die Reihe kommen⸗
„Dieſer Mühe kann ich dich entheben“— ſprach Pomm⸗ rich, indem er den ſeidenen Geldbeutel erfaßte, mitten von


