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Die drei Invaliden oder Die Sparbüchse / von Gustav Nieritz
Entstehung
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ſeiner Enkelin an.So erhole dich doch! Es waren ja keine Polizeier und hausgeſucht haben ſie auch nichts weiter als deine Sparbüchſe. Du dachteſt wohl ſchon, daß die Schmuck⸗ nadel bei Richthauſens abermals geſtohlen worden wäre und daß man dich wieder im Verdacht hätte? Nein, im Gegentheil! nun haſt du ja Macht über das Geld in deiner Sparbüchſe. So ſchlägt oft zu unſerm Glücke aus, was wir erſt als etwas Böſes anſahen. Was man nur mit uns vor⸗ haben mag?

Um dieſelbe Zeit hatte Pommrich gereinigte Bettfeder⸗ ſtücken zu deren Eigenthümern tragen müſſen. Auf dem Rück⸗ wege kam er bei Hauthals Wohnung vorüber und darum konnte er ſich unmöglich enthalten, ſeinem einarmigen Kameraden einen kurzen Beſuch abzuſtatten. Vor deſſen Stubenthür vernahm er, wie drinnen irgend ein gläſerner Gegenſtand gewaltſam gegen die Stubenwand oder den Fußboden ge⸗ worfen wurde, ſo daß die Stücken davon klirrend nieder⸗ fielen. Beim Oeffnen der Thüre fand er den Reiterunter⸗ officier in größter, zorniger Aufregung. Um ihn her lagen die Stücken ſeines Schnapsgläschens mit dem daran kleben⸗ den Siegellack.

Aha! hob Pommrich lachend anhaben die Ent⸗ haltſamkeit und das Sparen ein ſchmähliches Ende hier ge⸗ funden? Nun, immer beſſer, als wenn du dir wieder das Gehirn hätteſt aus dem Kopfe ſchießen wollen. Ein neues Schnapsgläschen iſt bald wieder angeſchafft, doch nimmer ein zertöpferter Hirnkaſten.

Höre, Pommer! knirſchte Hauthal wildwas meineſt du? Ob ſich wohl der Kriegsminiſter mit einem ein⸗