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„Haben Sie ſich mit mir“— hob der Frager wieder an, zu ſeinen Begleitern gewendet,—„durch genaue Un⸗ terſuchung dieſer Sparbüchſe überzeugt, daß weder ſie noch das Schloß daran irgend eine Spur von einem gewaltſam verſuchten Oeffnen an ſich trägt?“
„Wir haben uns davon überzeugt“— lautete die Ant⸗ wort.
Jetzt zog der Frager den kleinen Schlüſſel zum Spar⸗ büchſenſchlößchen aus der Weſtentaſche und ſchloß auf. Er ſchüttete den ſilbernen Inhalt des Blechgefäßes auf den Tiſch und begann laut die Thaler in zwei Reihen Ki zählen.
„Zehn! richtig! kein einziger fehlt!“ ſprach der Frager. „Zählen Sie nach, meine Herren, damit Sie die Richtigkeit des Befunds durch Ihr Zeugniß und Ihre Namensunterſchrift im Protokoll beglaubigen können.“
Zwei von den Herren zogen verdrießliche⸗ Geſichter; ein Dritter dagegen lächelte wie ſchadenfreudig und winkte Au⸗ guſten mit den Augen, die in ihm denſelben Notar wieder erkannte, den ſie im Auftrage der Frau Schietzel um die Niederſchreibung deren Teſtaments hatte bitten müſſen.
Nachdem die Herren mit Fragen, Schreiben und Unter⸗ ſchreiben fertig waren, händigte der Frager dem Großvater Auguſtens den Sparbüchſenſchlüſſel mit den Worten ein: „Hiermit ſpreche ich Euch und Eurer Enkelin die freie Ver⸗ fügung über die Sparbüchſe und deren Inhalt zu. Das Weitere werdet Ihr ächſtens an Gerichtsſtelle erfahren.“ Die Herren gingen.
„Wie ſiehſt du aus, Guſtel?“ hob jetzt der Invalide zu


